Fachfragen bei Bodenbau.de

 
Gast fragt am 29.04.2008:
 
Ich möchte gerne in meiner Wohnung Parkett verlegen. Zur Zeit liegt ein Linoleumboden auf einem Estrichuntergrund. Darauf wurde dann noch einmal ein Velourteppich verklebt. Ich möchte nun das Parkett verlegen OHNE den alten Boden zu entfernen. Um zu testen, ob das Ganze funktioniert, habe ich in eine kleine Fläche bereits verlegt, allerdings gibt das Parkett ein wenig nach. Zwar ist dies gut für die Schalldämmung, allerdings bin ich in Sorge, dass durch die stetige Belastung das Parkett kaputt geht. Wie soll ich mich nun verhalten?
 
 
  
 
1 Antwort(en), letzte am 30.04.2008:
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 30.04.2008:
 
Ihre Bedenken sind berechtigt. Durch die eher mangelhafte Verlegunterlage kann es durch die Belastung des Parketts zu Schäden kommen. Da die meisten Parketts mit einem so genannten Klicksystem verlegt werden, ist es möglich, dass sich mit der Zeit die einzelnen Parkett-Stränge lösen. Hinzu kommt der gesundheitliche Aspekt: Die Fläche zwischen dem Parkett und dem alten Teppichboden ist sehr anfällig für Schimmelbildung. Sie sollten also den alten Teppich entfernen und erst dann das Parkett verlegen.